PRP-Therapie

Was ist PRP-Therapie?

 

Die PRP-Behandlung (PRP = Plättchenreiches Plasma) ist eine besondere Form der aus der Naturheilkunde altbekannten Eigenbluttherapie. Dabei wird aus körpereigenem Blut plättchenreiches Plasma gewonnen und in die Haut bzw. das Subkutangewebe gespritzt. In den Plättchen sind zahlreiche Wachstumsfaktoren enthalten, die der Zellerneuerung dienen, wodurch die PRP-Behandlung ihr regeneratives Potenzial gewinnt. PRP kann allein in Mikroinjektionstechnik oder auch in Kombination mit Mesotherapie-Wirkstoffen (natürliche Wirkstoffe, homöopathische Mittel, Mineralstoffe, Vitamine und klassische Arzneien) appliziert werden.

Ziel der Behandlung

Plättchenreiches Plasma wird durch Zentrifugieren aus Blut gewonnen. Dabei wird das mit einem Antikoagulans (Na-Citrat) versetzte Vollblut in spezielle Röhrchen gefüllt. Es handelt sich hier um ein offenes System, d. h. das Konzentrat darf aus rechtlichen Gründen nicht intraartikulär gespritzt werden.  
Verwendung findet überwiegend jenes 1 % Prozent PRP, dessen Plättchenkonzentration etwa neunmal so hoch ist wie im normalen Plasma. Diese Plättchen setzen, sobald sie in Kontakt mit Haut-, Gefäß- oder Bindegewebszellen treten, unterschiedliche Wachstumsfaktoren frei. Wachstumsfaktoren werden von Thrombozyten üblicherweise bei Verletzungen aktiviert, regen unter anderem die Zellteilung von Fibroblasten und Endothelzellen an und tragen damit entscheidend zur Wundheilung und Zellerneuerung bei.

Anwendung / Therapie- / Diagnosemöglichkeiten

 

Damit eignet sich die PRP-Behandlung als begleitendes kuratives Verfahren vor allem in jenen Bereichen der Orthopädie, der Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie, der Sportmedizin, der Schmerztherapie und Traumatologie, in denen Gewebereparatur und Wundheilung unterstützt bzw. beschleunigt werden sollen.  
In der Augenheilkunde soll die PRP-Behandlung die Schmerzen nach LASEK- bzw. LASIK-Eingriffen lindern, Xerophthalmie mindern und die Regeneration der Hornhaut fördern.  
Die zellerneuernde und wundheilende Wirkung von PRP findet auch in der ästhetischen Medizin Anwendung und sorgt – da aus dem Blut gewonnen – unter Bezeichnungen wie Vampir- oder Dracula-Lifting für Schlagzeilen in entsprechenden Zeitschriften.  
Dabei regt das weißliche PRP, ganz unblutig in die Haut gespritzt, die Neubildung von Kollagen, Elastin und körpereigener Hyaluronsäure an. Haut und Bindegewebe können mehr Feuchtigkeit speichern und werden von innen heraus revitalisiert. Damit verhilft die PRP-Behandlung in der ästhetischen Medizin und im Anti-Aging zu einem insgesamt verbesserten, jüngeren Hautbild mit weniger bzw. geringer ausgeprägten Falten.

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet von PRP in der medizinischen Ästhetik ist die Behandlung von Haarausfall bei Mann und Frau. Auch hierbei verhelfen die vier bis sechsmal zu wiederholenden Behandlungen in den meisten Fällen zu neuem und kräftigerem Haarwuchs, solange noch lebende Haarwurzeln vorhanden sind.

Ursachen / Hintergrund & Einsatz

 

Ob kurativ oder in der ästhetischen Medizin angewandt, die Vorzüge der PRP-Behandlung liegen auf der Hand: Patienten mögen den Gedanken, dass das Heilmittel aus ihrem eigenen Körper gewonnen wird. PRP kann mithilfe einer Zentrifuge schnell hergestellt und innerhalb von 20 bis 30 Minuten appliziert werden. Die Anwendung folgt dem einfachen Prinzip der Mesotherapie: wenig – selten – am Ort der Erkrankung.

Grenzen der Behandlung

 

Es sind keine Grenzen dieser Behandlung bekannt. Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen sind nicht bekannt – da körpereigene Substanz.

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E-Mail: info@nhpl.de

Anschrift

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Andreas Lachenmaier

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88450 Berkheim-Illerbachen

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